Das Projekt LUPILA
„Licht für Lupila“ – das Solarprojekt 2007
Einer der aktuellen Höhepunkte im seit 1992 andauernden „Lupila“-Projekt war unsere Arbeitsreise vom 30. September bis 22. Oktober 2007. Damals fuhren zehn SchülerInnen und zwei Lehrkräfte zur Secondary School in einem der ärmsten und strukturschwächsten Distrikte des afrikanischen Landes Tansania. Im Vorfeld der Reise gab es umfangreiche Schulungen durch Fachleute in Solartechnik und Installation elektrischer Anlagen.
Die Ausbildung der Delegation vom Gymnasium Blankenese machte möglich, dass wir in der weiterführenden Schule eigenhändig Solaranlagen auf den Dächern montieren konnten. Diese wurden dringend benötigt. Denn in den Livingston Mountains ist eine zuverlässige Stromversorgung praktisch nicht vorhanden. Durch unser Engagement ist die Versorgung der gesamten Schulanlage mit Elektrizität gesichert. Wir verlegten sämtliche Kabel, installierten die Lampen und wiesen einheimische Kräfte in die Wartung der Anlagen ein.
Nebenher reparierten wir Wasserleitungen, Türen und Fenster. Außerdem bekam die Schule neue Lernmittel und Sportgeräte. Darüber hinaus knüpften wir Kontakte zur Gemeinde Lupila. So fand unter anderem ein Essen mit den Waisenkindern des Ortes statt.
Wie dringend unsere Stromanschlüsse sind, das zeigt sich daran, dass die Lupila Secondary School jahrelang Probleme hatte gut ausgebildete Lehrer zu engagieren. Denn auch in einem Land wie Tansania wollen Spitzenkräfte zumindest ein Mindestmaß an Komfort haben. Dazu gehört in Afrika ein elektrischer Anschluss, mit dem abends und nachts Licht gemacht werden kann, Kochstellen und Kühlschränke betrieben werden können. Unsere Solarkollektoren machen das möglich – und dazu noch günstig durch Sonnenkraft.





