Das Projekt LUPILA

Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft

 

Das Dorf Lupila liegt in einem der ärmsten und strukturschwächsten Distrikte des afrikanischen Landes Tansanias. In den dortigen Livingston Mountains war weiterführende Bildung bis zum Jahre 1990 nicht möglich. Obwohl Lupila nur 3.500 Einwohner hat, ist es für die Menschen in dem dortigen Hochland wegen seiner zentralen Lage von besonderer Bedeutung auch als Schulstandort.

Schon Ende der 80er Jahre hatte dort eine Elterninitiative eine weiterführende Schule gegründet. Sie baute aus eigenen Mitteln ein Schulgebäude mit vier Klassenräumen. 1992 ergriff eine Lehrer-Schüler-Gruppe am Gymnasium Blankenese in enger Zusammenarbeit mit dem Blankeneser Kirchenkreis die Initiative zum weiteren Ausbau.

Zunächst schufen wir Strukturen für den Ausbildungsbetrieb und halfen beim Bau von Schulgebäude, Lehrerhäusern und Wohnheimen für Jungen und Mädchen. Auch die Küche sowie Bäder und Toiletten mussten errichtet werden. Dann kamen Möbel, Bücher und Fachraumausrüstung dazu.

Besondere Sorgfalt legten wir auf die Ausbildung der afrikanischen Lehrer. Außerdem gelang es, auch vielen Waisenkindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um Kinder, die ihre Eltern durch AIDS verloren haben, denn die Gegend ist stark von HIV betroffen. Die Schülerstipendien decken neben kostenfreier Ausbildung auch Unterbringung, Verpflegung und Lernmittel.

Inzwischen ist aus der Partnerschaft eine richtige Freundschaft geworden. In regelmäßigen Abständen besucht eine Schüler-Lehrer-Delegation die Partnerschule, um persönliche Kontakte zu vertiefen Bis heute reisten fast 500 SchülerInnen des Gymnasiums Blankenese in Arbeitseinsätzen zu „ihrer“ Lupila Secondary School.

Zuletzt aktualisiert am: 12.07.2010