Neuerung in der Stundenverteilung
Mit dem neuen Modell der Stundenverteilung starteten wir bereits in den 7. Klassen des Schuljahres 2008/2009. Die Erfahrungen sind sehr positiv. Die Kinder profitieren also schon davon.
Die Schulforschung, letztlich aber auch unsere eigenen Erfahrungen, machen deutlich, dass die Häufung von Unterrichtsfächern für Schüler einen Belastungsfaktor vor allem in der Mittelstufe darstellt. In anderen Ländern ist die Anzahl der pro Jahrgang unterrichteten Fächer oft deutlich geringer; besonders spürbar ist dieser Unterschied zum Beispiel, wenn man die Zahl der Unterrichtsfächer pro Schuljahr in angelsächsischen Ländern mit der bei uns vergleicht.
Daraus haben wir Konsequenzen gezogen. Die Schulbehörde stellt es den Schulen anheim, die Verteilung der Anzahl der Stunden pro Fach innerhalb eines vorgegebenen Rahmens selbst zu bestimmen (-> „flexibilisierte Stundentafel“). Das heißt, wir müssen bis Ende Klasse 10 in einem von der Behörde genannten Umfang Fachunterricht bereit stellen, können aber als Einzelschule entscheiden, in welchen Jahren wir Fachschwerpunkte setzen wollen. Auch innerhalb von Schulhalbjahren können wir so vorgehen. Bedingung ist, die Gesamtstundenzahl von mindestens 34 nicht zu unterschreiten.
Dies haben wir nun in Jahrgang 7 umgesetzt und werden es bis Jahrgang 10 weiterentwickeln.
Das Ziel ist die Entlastung von zu vielen Fächern gleichzeitig und damit die Chance, stärker vertiefend und auch projektartig arbeiten zu können.
Die vereinbarten Schwerpunkte in der Stundenverteilung haben wir in einer PDF-Datei zusammengefasst.






