Schulprofil
Das AAh und OOh guter Schule
Verantwortung übernehmen
Gemeinsam erwachsen werden und Verantwortung übernehmen oder: Eine gute Schule muss immer auch Hilfestellung geben, wenn nicht alles klappt. Familienkonflikte, Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern, Angst vor Prüfungen oder andere Entwicklungsprobleme kennzeichnen den Alltag von immer mehr Heranwachsenden. Übermäßiger Medienkonsum, krank machende Schönheitsideale und versagende Leitbilder stellen vielen Kindern Aufgaben, die sie nicht immer allein bewältigen können.
Um Jugendliche in einer Gesellschaft mit abnehmendem Wertekonsens fit und gestärkt ins Leben zu entlassen, nehmen wir unseren Erziehungsauftrag so ernst wie unseren Bildungsauftrag.
Wir haben als Lehrerinnen und Lehrer viel Erfahrung im Umgang mit Problemfeldern, die die Adoleszenz kennzeichnen, und doch brauchen auch Erziehungsprofis immer wieder Anregungen und Weiterbildung. Um den Problemen Heranwachsender besser begegnen zu können, haben wir uns entschlossen, das soziale Lernprogramm des Lions’ Club zu übernehmen und uns darin fortbilden zu lassen:
„Lions’ Quest“ bietet viele hilfreiche Lernsituationen an, die wir dem sozialen Lernen zugrunde legen, eben auch Modellerfahrungen zum Umgang mit Konflikten – denn die gibt es überall.
Unsere beiden Beratungslehrkräfte unterstützen Ihr Kind oder Sie als Eltern, wenn es um individuelle Fragen des Verhaltens und der Entwicklung geht. Sie besuchen darüber hinaus bei Bedarf auch Elternabende und haben regelmäßige Sprechstunden.
Anderen helfen.
Für unsere Schülerinnen und Schüler ist das soziale Engagement für Schwächere ein bedeutsames Anliegen. Seit vielen Jahren gibt es an unserer Schule beispielsweise das LUPILA-Projekt:
Unsere Partnerschule in Lupila/Tansania wird regelmäßig mit Hilfssendungen (Kleidung, Schreibwaren) unterstützt und erfährt Zuwendungen auch finanzieller Art. Die große Spendenbereitschaft, die das Engagement unserer Schüler/innen, die sich an der LUPILA-AG beteiligen, würdigt, wird in Projektvorhaben umgewandelt.
Im September 2007 reiste erneut eine Schülergruppe in das kleine afrikanische Dorf, um vor Ort gesponserte Solarmodule einzubauen, damit es in der Dorfschule Elektrizität gibt.
Bei zahlreichen schulischen Veranstaltungen führen wir regelmäßig Spendensammlungen für LUPILA durch. Besuche von afrikanischen Lehrkräften bei uns ergänzen das für beide Seiten fruchtbare Entwicklungshilfeprojekt.






